Käfig der Meerschweinchen

Ein Käfig für Meerschweinchen

Der Standort des Käfigs sollte hell, trocken und Zugluft frei sein, am besten bei einer Zimmertemperatur von 19 bis 22 Grad. Bei einer mittleren Luftfeuchte von 60 % fühlen sich die Tiere am wohlsten.

Kleiner Hinweis: die Tiere gewöhnen sich am besten an neue Besitzer, wenn der Käfig dort steht, wo sich die meiste Zeit auch die Menschen aufhalten.

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Die ideale Unterbringungsmöglichkeit ist ein sogenannter Laufstall, in dem Gruppen von Männchen oder Weibchen gehalten werden. Der Laufstall sollte eine Kantenlänge von mindestens 80cm haben.

Gehäuse  zum selber bauen findet man hier

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Meerschwein-Haus

Wer über genügend baslerisches Geschick verfügt, und seinen Tieren eine echte Luxuswohnung gönnen will, kann sich natürlich auch an einem Etagenkäfig versuchen.

Ein schönes Beispiel für einen Meerschwein-Stall, der von mir selber gebaut wurde, liefert dieses Bild:

Einstreu für Meerschweinchen

Als Einstreu eignen sich Hobelspäne aus Weichholz; sehr gute Erfahrung habe ich mit Hanfstroh gemacht, da es nicht nur hervorragend saugt, sondern auch angenehm natürlich nach Hanf duftet; es eignen sich aber auch Stroh oder das sogenannte Biolan, das sind kleine Pellets, die bei Feuchtigkeitsaufnahme verkrümeln.

Bitte auf keinen Fall Katzenstreu verwenden, auch wenn manche Autoren diverser Bücher es empfehlen; es enthält nämlich für Meerschweinchen tödlich wirkende Duftstoffe.

Weiteres Zubehör für Meerschweine

Zur Ausstattung des Käfigs gehören eine nicht zu leichte Ton- oder Keramikschale für Trockenfutter, und eine Trinkflasche. Am besten die Kugeltränke, oder die Nippeltränken, die hier angeboten werden. Die Tränken der Billiganbieter tropfen meistens, oder aber das Kunststoffmaterial reißt nach einiger Zeit. Da zahlt man letztendlich doppelt.

Nicht zu vergessen ist die Heuraufe. Das Heu direkt auf das Einstreu zu geben, ist nicht empfehlenswert, da die Tiere sich so leicht Haarlinge einfangen können und das Heu durch Urin schnell verunreinigt wird, aber trotzdem in den Verdauungstrakt gerät.

Empfehlenswert ist ein Salzleckstein, um den Salzbedarf der Tiere besser zu decken.